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Bevor es einfach wird

Gregor Patorski

Einfachere Bedienung, höhere Produktivität, reduzierter Supportaufwand – es gibt viele Argumente, die für benutzerfreundliche, intuitive IT-Lösungen sprechen. Bei Abraxas macht das Digital-Experience-Team schwierige Dinge einfach und bringt komplexe Verwaltungsvorgänge in benutzerfreundliche Anwendungen. Am Beispiel VOTING Wahlvorschlag zeigen wir, was es dazu braucht.

Grund 3: Benutzerfreundliche Anwendungen für schnelleres Arbeiten

Die Digitalisierung macht auch vor dem Wahlprozedere nicht halt. Mit VOTING Wahlvorschlag hat Abraxas die Erstellung von Wahlvorschlägen massgeblich vereinfacht. Die Lösung erleichtert Verwaltungen die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie zum Beispiel politischen Parteien. So setzt beispielsweise die Staatskanzlei des Kantons Thurgau seit März 2019 mit Erfolg auf dieses Produkt. Allerdings ist der Weg zu einer benutzerfreundlichen Anwendung wie dieser alles andere als einfach und selbstverständlich.

UX-Prinzipien bei Abraxas
Bei Abraxas sorgt seit gut drei Jahren ein dediziertes Team dafür, dass sich mit der Zeit – über alle Anwendungen und Fachlösungen hinweg – eine einheitliche und benutzerfreundliche Abraxas Digital Experience einstellt. Dafür sorgt ein Design-System, ein Set von Vorgaben und Elementen für Benutzeroberflächen, die bei allen Abraxas-Lösungen einheitlich eingesetzt werden. Dieses Regelwerk wird stetig weiterentwickelt und ausgebaut. User Experience (UX) wird dabei als Teamwork verstanden – in sogenannten Design-Sprints werden daher alle Beteiligten mit ins Boot geholt: Kunde, Fach, Technik, Gestaltung. So stellt die Methode sicher, dass die entwickelten Lösungen auch den tatsächlichen Benutzerbedürfnissen entsprechen. Durch die Verankerung der UX auf strategischer Ebene und im Daily Business konnte eine sichtbare Professionalisierung erreicht werden.

Design als iterativer Prozess: von der ersten handgezeichneten Design-Sprint-Idee auf dem Flipchart über Wireframes bis hin zur fertigen Applikation VOTING Wahlvorschlag. (Bild: Mathias Graf)

Design von VOTING Wahlvorschlag
Auch bei der Konzeption und Entwicklung von VOTING Wahlvorschlag wurden die UX-Prinzipien angewandt. Beim User Centred Design wird der Mensch in den Mittelpunkt gestellt. In einem iterativen, schrittweisen Vorgehen wurden hier für jeden Prozessschritt Entwürfe gezeichnet: vom ersten Design-Sprint-Entwurf auf dem Flipchart über Mockups bis zur fertigen Applikation (vgl. Bilder). In diesen Prozess fliessen unterschiedliche Elemente mit ein: neben Ästhetik auch Informationsarchitektur und Navigationskonzeption, Prozessorientierung sowie auch aufgabenorientiertes Design.

Einfach nützlich: Erfahrungen im Kanton Thurgau
Dass es sich lohnt, die Chance Benutzerfreundlichkeit zu ergreifen, zeigen die Erfahrungen der Staatskanzlei des Kantons Thurgau. Für die National- und Ständeratswahlen 2019 wurden 20 von gesamthaft 23 eingereichten Wahlvorschlagsformularen für den Nationalrat und 3 von gesamthaft 5 eingereichten Wahlvorschlagsformularen für den Ständerat elektronisch erfasst und eingereicht. Somit war es möglich, die Daten noch vor der physischen Einreichung aufzubereiten und den internen und externen Ansprechpartnern zeitgerecht zur Verfügung zu stellen. Im Vergleich mit den Wahlen 2015 ein grosser zeitlicher Gewinn, als mit der Aufbereitung der Daten erst am Tag der Einreichung begonnen werden konnte. Dank der einfachen und benutzerfreundlichen Abwicklung von Wahlvorschlägen wurde VOTING Wahlvorschlag von den Parteien breit akzeptiert und entspricht einem echten Bedürfnis. Zudem wird die Staatskanzlei in ihren Arbeitsabläufen unterstützt und das unkomplizierte Tool ermöglicht in einem Zeitpunkt hoher Belastung eine grosse Entlastung.