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Schulen Schwyz

Marion Loher

Die Digitalisierung macht auch vor der Schule nicht Halt. Die Integration neuer Medien in den Unterricht und die Vermittlung von Fähigkeiten zu deren Nutzung sind ein wichtiger Teil des Lehrplans 21.

Aus diesem Grund arbeiten die Gemeindeschulen Schwyz, Steinen, Muotathal und die MPS Schwyz seit Beginn des Schuljahrs 2018/2019 mit einer neuen, zukunftsorientierten Systemlösung, die von der Abraxas Informatik AG konzeptioniert und umgesetzt wurde. Die auf Basis von Windows 10 aufgebaute Virtual-Desktop-Infrastruktur ist bereits auf BYOD (Bring your own Device) ausgelegt und ermöglicht den Remote-Zugriff. Damit erfüllt sie den Anspruch, jederzeit, von überall und mit jedem Gerät arbeiten zu können.

Für Digital Natives ist der Umgang mit neuen Medien selbstverständlich. (Foto: iStock)

«Der Betrieb erfolgt durch unsere hochqualifizierten IT-Fachleute und beinhaltet das gesamte Management aller Rechner, die sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den Lehrpersonen genutzt werden», sagt Michael Schlieter, Account Manager der Abraxas Informatik AG. «Wir kümmern uns auch um die Netzwerkinfrastruktur und die E-Mail-Postfächer. Wir betreuen die Cloud-Dienste und schauen, dass es im Klassenzimmer einen vernünftigen Internetzugang gibt, damit im Unterricht beispielsweise auch ein Youtube-Video in guter Qualität gezeigt werden kann.»

Das neue System hat sich gut etabliert und läuft unspektakulär – so wie IT eben sein sollte.
Jürg Baur, Abraxas

Ebenfalls zuständig ist die Abraxas für den Betrieb der rund 60 Fachapplikationen sowie den Second Level Support und die kontinuierliche Überwachung der Serversysteme. Mit der neuen Komplett-Lösung von Abraxas erfolgt der Betrieb an allen Schulen aus einer Hand, was gemäss Projektleiter Jürg Baur eine «Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Ablauf ist».

Eine der grössten Herausforderungen für die Fachleute war und ist «die Grösse und die Vielzahl an Standorten» des Kundens. «Wir sprechen von rund 1200 Clients für circa 3850 User-Accounts von Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie Mitarbeitenden der Verwaltung an insgesamt 23 Lokationen», sagt Michael Schlieter. Das sei auch für die Abraxas nicht alltäglich. Projektleiter Jürg Baur ist mit dem ersten Halbjahr nach Einführung «sehr zufrieden»: «Das neue System hat sich gut etabliert und verläuft unspektakulär, so wie IT eben sein sollte.»