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Graffiti in the city

Graffiti sind aus dem öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken. Auch wenn das einigen wohl lieber wäre. Die Akzeptanz von Graffiti ist unterschiedlich geprägt, die Definition reicht von «Vandalismus» bis «Urban Art». Letztere hat sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz in der Kunstszene erobert und gehört zum Städtetourismus wie die Sonnencrème zum Sonnenbaden. Haben Sie einen Moment Zeit, die Freiluftgalerie zu beschreiten?

Von Artstübli Basel · 1. April 2021

© Schweiz Tourismus

Basel ist international bekannt und angesehen als Kunst- und Kulturstandort. Auch im öffentlichen Raum hat die Stadt reichhaltige Kunst und urbane Entdeckungen zu bieten. In Basel setzt sich das «Artstübli» für einen lebendigen Austausch der urbanen Kunstszene ein. Kunstinteressierte können entsprechende authentische Street Art- und Graffiti-Touren buchen, begleitet von Künstlerinnen, Künstlern, Kennerinnen und Kennern der Szene. Basel Tourismus bietet zusätzlich eine Tour im besprayten oder «bunt bemalten» Bentley an – Start- und Endpunkt: das Grand Hotel «Les Trois Rois».

© Banksy, London (GB)

Banksy in Basel?
Einer der wohl bekanntesten Streetart-Künstler ist der unbekannte «Banksy». Seine Schablonengraffiti und internationalen Aktionen führten zur weltweiten Bekanntheit. Die Messe Basel zeigt bis Ende Mai 2021 hundert Originalwerke und Objekte des britischen Künstlers erstmals in einer Ausstellung, die sein gesamtes Schaffen darstellt. Das Material für diese Ausstellung stammt vollständig aus privaten Sammlungen. Denn obwohl «Banksy» seine Sprühereien mehrheitlich im öffentlichen Raum umsetzt, werden diese innert kürzester Zeit aus den Wänden herausgetrennt, gerahmt und zu hohen Preisen versteigert.

© Artstübli/Basel Tourismus

Von der Strasse auf den Schirm
«Banksy» macht es, Subkulturen wie Skateboarder und Hip-Hopper ebenfalls: die analoge «Strassenkunst» auf den digitalen Bildschirm führen. «Graffitis waren schon immer eine temporäre Kunstform. Du setzt deine Marke und dann schrubben sie es weg», liess sich «Banksy» mal zitieren. Mit der Verschiebung in den digitalen Raum – ob als Beiträge in den Social Media, als Deko-Elemente bei Videospielen oder integriert in Augmented Reality-Installationen – bleiben die Werke in ihrer Originalität bestehen.

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