Den Auftakt bildet ein Hintergrundbeitrag zur Position der Schweiz im digitalen Machtgefüge. Der Beitrag beleuchtet, wie Bund und Verwaltungen mit neuen Leitlinien, Open-Source-Ansätzen und resilienten Betriebsmodellen auf wachsende technologische Abhängigkeiten reagieren.
EPFL-Professor Marcel Salathé ordnet in einem exklusiven Beitrag das Schlagwort «KI-Souveränität» ein. Er zeigt auf, weshalb es weniger um technologische Autarkie als um echte Wahlmöglichkeiten geht – und warum die Schweiz jetzt die Weichen fürs KI-Zeitalter stellen muss.
Weitere Beiträge zeigen praxisnah, wie digitale Souveränität konkret umgesetzt wird: etwa mit souveränen Betriebsmodellen, kontrolliert eingesetzter KI oder automatisierter Transkription für Polizei und Justiz mit SMART GOV Voscriba Transcript. Eine Infografik erläutert zudem, wie Deutschland mit dem «Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung» (ZenDiS) Open-Source-Strategien vorantreibt.
Die Rubrik «Digitaler Mensch» porträtiert die Philosophin und Theologin Claudia Paganini. Sie beschäftigt sich mit der Frage, warum Menschen künstlicher Intelligenz zunehmend Eigenschaften zuschreiben, die früher Religionen vorbehalten waren. Unsere «5 Fragen zur Digitalisierung» beantwortet diesmal Jacqueline Gasser-Beck, Leiterin der Koordinationsstelle Digitale Transformation und KI des Kantons St. Gallen. In der Gastkolumne fordert Tech-Journalist Reto Vogt eine Schweizer KI-Infrastruktur als «Gotthard des 21. Jahrhunderts».
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