Know-how trotz Vakanzen

Mitarbeitenden-Fluktuation ist speziell für kleine Organisationen ein grosses Risiko: Nach einer zweimonatigen Vakanz auf dem Betreibungsamt musste die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann wieder rasch Know-how aufbauen. Dank der Lösungs- und Prozessberatung zu Abraxas THEMIS konnten die Lücken geschlossen und Pendenzen abgebaut werden.

Von Gregor Patorski und Louis Schöb · 27. September 2023

Video: Louis Schöb

Wenn Know-how-Träger:innen eine Organisation verlassen, so ist dies mit Herausforderungen verbunden – auch für die öffentliche Hand. Die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann sah sich Anfang 2023 im Bereich Betreibungswesen dieser Situation ausgesetzt. Dank einer Lösungs- und Prozessberatung von Abraxas zu THEMIS konnte das verlorene Know-how rasch wieder aufgebaut werden.

Neustart nach Vakanz

Als Varinia Hildebrand am 1. Januar 2023 als neue Leiterin des Betreibungsamts Wildhaus-Alt St. Johann beginnt, ist ihre Vorgängerin bereits seit zwei Monaten weg. Die Pendenzen stapeln sich, der Jahresabschluss drängt. Letztmals in Kontakt mit THEMIS, der Betreibungslösung von Abraxas, hatte die Gemeindemitarbeiterin vor gut acht Jahren. In dieser Zeit hat sich die Software enorm entwickelt, vieles ist neu, unbekannt oder zumindest ungewohnt.

Dank der Lösungs- und Prozessberatung von Abraxas habe ich um einiges leichter wieder in den Betreibungsalltag hineingefunden! Varinia Hildebrand, Leiterin Betreibungsamt, Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann

Ein Tag mit Fachexperten

Guter Rat muss nicht teuer sein. Hildebrand bucht eine Lösungs- und Prozessberatung bei Abraxas. Während draussen die Sonne scheint und Feriengäste die Pisten im Toggenburg hinabcarven, verbringt Varinia Hildebrand einen Tag mit dem Abraxas-Fachexperten und arbeitet den Pendenzen-Berg ab. «Ein intensiver Tag für uns beide!» Anhand von konkreten Fällen, die auf ihrem Tisch liegen und eine Lösung brauchen, kann die frischgebackene Leiterin Betreibungsamt die Bereiche angehen, in denen sie Unterstützung braucht: Buchhaltung, DOK Scan, Batchverarbeitung und Jahresabschluss.

Der Aha-Effekt stellt sich ein

«Wenn man acht Jahre lang etwas anderes gemacht hat, dann geht es natürlich nicht Zack-zack», lacht Hildebrand. «Dank der konkreten Arbeit mit dem Tool, stellte sich der Aha-Effekt ziemlich schnell ein.» Dank der Lösungs- und Prozessberatung habe sie «um einiges leichter wieder in den Betreibungsalltag hineingefunden». Dank der Eins-zu-eins-Betreuung konnte auf viele kleine Details eingegangen werden – besser, effizienter und persönlicher als im Vergleich zu Kursen zu einzelnen Fachlösungen, in denen auf Fragen und Anliegen der jeweils zwischen 8 und 10 Teilnehmenden eingegangen wird.

Effizienz-Gewinn für die Arbeitgeberin

Ohne Beratung, ist Hildebrand überzeugt, hätte die Einarbeitungszeit viel länger gedauert. Ein Ressourcenverlust für die Gemeinde als Arbeitgeberin. Effizienz als Argument. Es war gut, dass man nicht zu lange gewartet und Zeit vergeudet hat. Am meisten holt man aus der Beratung heraus, wenn man sich am Beratungstag fokussiert. Die Lösungs- und Prozessberatung hat sicher auch zu ihrer Arbeitszufriedenheit beigetragen, ist Varinia Hildebrand überzeugt: «Am Ende des Tages konnte ich hinter allen offenen Punkten einen Haken setzen!»